Back for good, or worse?

Hach die Phrasendrescherei tut wieder so richtig gut… 🙂
Jetzt ist er also vorbei, mein Urlaub, meine Woche ganz ohne Produktivitätszwang, mit viel Bildschirmgeflüster und langen Nächten, ohne darauf folgendes Frühstück. Also eigentlich ganz wie hier auf der Arbeit. 😉
Was habe ich also in den vergangenen sieben Tagen (nicht Jahre, ich bin doch nicht blond!) gemacht?
Mir viermal Clerks angeschaut (Audiokommentar-Sessions mitgerechnet) und mit dem Gedanken gespielt mir das entsprechende T-Shirt kommen zu lassen. Zwei mal das Zockerfest geschmissen („Wer hier was essen will, ist falsch. Raus!“), einmal ins Kino gegangen (Tom yum goong – Prädikat: BÄMM), erst vor kurzem den DVD-Player eines Freundes codefree geschalten und unzählige Stunden vor dem heimischen Entertainment-Center verbracht, bis irgendwann gegen Ende der Woche meine Mutter und Tante auf einen Überraschungsbesuch vorbeigeschaut und die Wohnung unter dem Motto „Sommer-/Wintersachen Rearrangement meets Frühjahrsputz“ durcheinander gebracht und mich so eingespannt haben, dass ich meine Pläne fürs Wochenende vergessen konnte. Und das in dem kleinen Bruchteil der Freizeit die einem Vollzeit-Studenten mit Halbzeit-Job noch zufällt.
Das gute daran – mein Kühlschrank ist wieder richtig voll und, zugegeben, rund um mich siehts auch schöner aus als zuvor.
Hier auf der Arbeit scheint alles beim alten geblieben zu sein. Geschenke am Morgen (Promo-Version von N3, yay!), Mittagessen zu Mittag, freigestellte Kollegen am Fenstertag, Fanta und Sprite aus dem (neuen/schlechteren) Automaten, Security-Updates, Adressbuchaktualisierungen und Mails in der Inbox, so weit das Auge (bzw der Bildschirm) reicht.
Wirkt hier alles ganz angenehm, fast heimelig, aber irgendwie will ich nicht so recht daran glauben. Ob’s mit den Worten eines gewissen trauernden Kuttner Fans (Roger Willemsen ist die Macht, daher kam ich auch nicht darum herum) zu tun hat, der mir jetzt bereits das Ende der „Ruhe vor dem Sturm“ herbeiprophezeit hat, oder einfach damit, dass man das Auge des Orkans irgendwann einmal verlassen muss (in der Hoffnung keine Kühe zu sehen), das und mehr erfahren sie in den kommenden Episoden von
Quergedacht, die Antwort auf aktuelle, anrüchige, amerikanische Serienformate
harlekin is back
und ich bin auch noch da.
Schönen Feiertag!
Philipp
Nachtrag:
Das wichtigste hätte ich fast vergessen… Nein, ich bin auch in den letzten Tagen nicht dazu gekommen Thomas Mann zu lesen, dafür hatte ich einen kleinen Rückfall in die Angewohnheiten meiner Kindheit und habe drei „Die drei Fragezeichen“ Bücher am Stück verschlungen. Langsam kommt mir auch so ein Verdacht, woher die spezifischen Vorlieben meiner Ausdrucksweise stammen. Mehr als 100 schwarze Einbände können nicht irren.
Morton, fahr den Wagen vor!
Werbung
Dieser Beitrag wurde unter Trainee Tagebuch veröffentlicht. Setze ein Lesezeichen auf den Permalink.

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden /  Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden /  Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden /  Ändern )

Verbinde mit %s