In den Finger geschnitten

Auf Hochglanzpapier! Und das mit meinen Übersetzungskorrekturen! Die Infosheets für den Retail Incentive-Event am Wochenende sind heute bei uns eingetroffen und in meiner Vorfreude hat mein Daumen gleich Bekanntschaft mit der Schere gemacht.
Ein Papierhandtuch und etliche Streifen Tesafilm später, hielt ich dann elf gelochte A4 Blätter in der Hand, hochglänzend auf der einen und etwas auflösungsarm auf der anderen Seite, aber ich will ja nicht motzen.
Überhaupt war die letzte Stunde rund um mich recht aktionsreich: Da wurden Kabel an mir vorbei aus dem Lager geschafft, Päckchen gepackt, Kisten verschleppt und Games verschenkt, vor allem aber ein und die selbe Tür von ein und der selben Person in etwa vier mal wortgewaltig aufgeschlossen und ich schwöre, fürs Abschließen war ich nur maximal zweimal verantwortlich! 😉
Bevor ich mich jetzt noch in dem verliere, was ab Montag wieder auf mich zukommt (Stichwort: Telefonliste), mach ich für heute lieber Schluss und nuckel noch ein wenig an meinem Daumen, ich hab ja sonst nichts zu tun, da mir ein gewisser jemand noch immer einen gewissen CMS Link vorenthält… 😉
Schönes Wochenende! Und allen die es betrifft noch viel Spaß auf dem Incentive!
Ahoi!
Philipp
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PS3 Launch in Europa auf März 2007 verschoben

Ich habe bereits mit dem Gedanken gespielt heute einfach nur mein selbstkreiertes Bild für sich sprechen zu lassen da ich meinen Kommentar, zu dem was sich SCE heute geleistet hat, bereits anderweitig abgegeben habe. Jetzt muss ich ihm aber doch noch ein paar Worte mit auf den Weg geben, da es sonst überheblich wirkt und das der Stimmung die jetzt bei uns im Office herrscht nicht gerecht wird.
Wenig überraschend war die Pressemitteilung vom Morgen heute das Hauptgesprächsthema in der Abteilung, aber entgegen meiner ersten Erwartungen war es nicht die Schadenfreude die mir am Ende des Tages als Eindruck geblieben ist. Die Lieferengpässe rund um den Launch von Xbox 360 wirken emotional wohl noch nach, und so wurde die vermeintliche Hiobsbotschaft hier ausgesprochen neutral aufgenommen, gepaart mit ein wenig Enttäuschung das der Showdown gegen Ende des Jahres, auf den das Team bereits so lange hinarbeitet, ausfällt.
Doch aufgeschoben ist nicht aufgehoben.
Letztendlich ist es auch nicht die Nachricht selbst, die mich persönlich am meisten beschäftigt, sondern die kleinen Informationshäppchen die sie begleiten. Die erstaunlich geringen Erstauslieferungsmengen in den verbleibenden Märkten, der Zeitpunkt der Ankündigung, gerade mal zwei Monate vor dem eigentlichen Launch, und der Zeitraum um den das Erscheinungsdatum in Europa nach hinten verschoben wurde.
Die Überraschung ist jedenfalls geglückt, und das wohl nicht nur bei den Konsumenten.
P.
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Frust VOR der Seele geschrieben

Heute ist es im Büro wieder einmal etwas später geworden, glücklicherweise habe ich, vorausschauend wie ich nun mal bin bereits gestern an einem längeren Text gearbeitet, der wie ich meine, durchaus einen Eintrag wert ist.
Viel Vergnügen!

Ich hatte heute das besondere Vergnügen in eine Fahrscheinkontrolle in der Längenfeldgasse zu geraten, zum ersten Mal in meinem bisherigen Leben ohne gültigen Ausweis, und das dank einer ordentlichen Portion Pech.

Bei mir führte ich einen gültigen Studentenausweis, eine Semesterkarte für dieses Semester und eine Zusatzkarte des Vormonats, gültig bis zum 02. September 2006, also vor zwei Tagen. Nun war gestern ein Sonntag an dem ich unmöglich eine ihrer Vorverkaufsstellen aufsuchen hätte können, und heute befand ich mich auf dem Heimweg von meiner Ferial-Anstellung als ich, etwas nach 18 Uhr und damit lange nach den Öffnungszeiten ihrer Vorverkaufsstellen (der einzige Ort an dem ich an meine allmonatliche Zusatzkarte zu der Semesterkarte (in den Ferienmonaten) käuflich erwerben kann, wie ich festhalten möchte), in besagte Kontrolle geraten bin und das nachdem ich in einer Arbeitspause, vorausblickend und mit einer gehörigen Portion schlechten Gewissens, die Serviceseiten von vormagazin.at aufgesucht habe um festzustellen, ob ich auf meinem Heimweg kontrolliert werden würde. Meine Kontrolle war dort nicht angeführt, wie sie anhand des Screenshots im Anhang feststellen können.

Nun möchte ich in keinster Weise versuchen mein Versäumnis mir einen gültigen Fahrschein für die Heimfahrt von meiner Arbeitsstelle gegen das ihre Serviceseite auf dem aktuellen Stand zu halten aufzuwiegen, ich möchte sie nur darauf hinweisen dass so ein kleiner Fehler schnell passiert ist.

Ähnlich dürfte wohl auch ihr mitfühlendes Kontrollpersonal gedacht haben, das meine missliche Lage, ohne groß Worte meinerseits, erkannt zu haben schien und mir vorschlug sich zu notieren, dass ich meine Monatsmarke heute vergessen hätte, um sie morgen (oder zumindest vor Ablauf der dreitätgigen Zahlungsfrist), nach dem nachgeholten Kauf, bei ihrem Kundenzentrum in Erdberg vorbeizubringen.

Nun kam ich, zu Hause angekommen, jedoch nicht darum herum festzustellen, dass meine letzten beiden monatlichen Zusatzkarten (für die Ferienmonate) zur Semesterkarte für Studenten, eine Prüfnummer aufweisen die auch das Kaufdatum beinhaltet, es mir bei genauerer Prüfung ihrerseits also unmöglich wäre mit einer nachträglich erworbenen Zusatzkarte (für Studenten, nicht übertragbar, da auf die Matrikelnummer ausgestellt) bei ihnen vorstellig zu werden um die Angelegenheit zu begleichen.

Ich schreibe sie also an, um mich persönlich zu erkundigen ob ich in meiner Situation tatsächlich keine andere Möglichkeit habe, als ihnen die veranschlagten 62 Euro (setzt sich aus dem Fahrpreis von Euro 2 und einer zusätzlichen Gebühr von Euro 60 zusammen)zu überweisen, oder ob es möglich wäre die „Zusätzliche Gebühr“ aufgrund dieses speziellgearteten Sonderfalls auszusetzen.

Sollte ich nach dem gut gemeinten „Auge zudrücken“ ihres Kontrolleurs nun in ihrer Instanz auf wenig Mitleid, oder Verständnis stoßen, bitte ich Sie mir meine detailliert formulierte Anfrage nachzusehen und hoffe, dass Sie sie auch mit etwas Vergnügen gelesen haben.

Es war mir ein besonderes Anliegen ihnen meinen Fall persönlich darzulegen und mich von den Ausreden anderer Leute abzuheben. 😉

Hochachtungsvoll,

Ganster Philipp

Nachtrag: Bisher habe ich noch keine Antwort erhalten.
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Alles beim alten und Neuigkeiten „for our eyes only“

Freitag, vier Stunden Schlaf (Thunder and Lightning have kept me up), Österreich neben mir und wieder mal Etiketten gedruckt. Das fasst meinen bisherigen Tag eigentlich recht gut zusammen und da ich die einigermaßen interessanten Dinge die ich heute zu Gesicht bekommen habe noch nicht verbreiten darf, lass ich mich mal über letzteres aus, Etiketten ausgenommen.
Von TV über TV and People bis hin zu Life&Style deckt das neue Zeitungsformat unseres Landes, auf dessen Namenskonzept ganz Medien-Deutschland eifersüchtig zu sein scheint, alle Bereiche unseres öffentlichen Lebens ab. Etwas weiter links und etwas weiter rechts von diesen Themengebieten finde ich auf den ersten Blick aber nicht viel Neues – Ernüchterung macht sich breit. Das Konzept Kolumnen als Blogs zu führen die kommentiert werden können (siehe oe24.at) ist auch nicht gerade ein Novum auf dem internationalen Zeitungsmarkt und abgesehen davon sticht mir das Layout als wenig platzeffizient und sehr bunt ebenfalls nicht gerade schmerzfrei ins Auge.
Der Umfang fällt etwas geringer aus, als ich mir das nach den hochtrabenden Worten im Vorfeld des Erscheinens erwartet habe und das „junges Publikum“ wird man alleine mit einem Halbseiter „Heute auf der Interenetseite“ wohl auch nicht gleich im Sturm erobern.
Aber das muss das neue Format bei dem Bekanntheitsgrad den es in den letzten Wochen erreicht hat wohl auch nicht, fragt sich was von diesem unabhängigen, überparteilichen Blatt letztendlich wirklich bei Herr und Frau Österreicher hängen bleibt, träumt Österreich wirklich den Traum eines unabhängigen Tabloids das versucht niemandem außer seinen Mitbewerbern auf die Füße zu treten? Wenn ich mir die öffentliche Person die mir in ihrem coronalen Umhang, vom Cover der Zeitung entgegenblickt, so anschaue, kommen mir Zweifel.
Mir fallen jetzt langsam die Augen zu, wenn ich nach Hause komme, werde ich wohl erstmal weiterträumen.
P.
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Goodbye Gutenberg: Zeitunterschied oder Zeitverschiebung?

Mein penibel geführter Blog-Kalender sagt mir, dass seit meinem letzten Eintrag tatsächlich schon wieder fünf Tage vergangen sind. Da wird es wohl mal wieder Zeit, dass ich mich zu Wort melde. Nein, es liegt nicht daran dass hier zu wenig passiert worüber ich schreiben kann – eher das Gegenteil ist der Fall – ich finde derzeit einfach nicht die freien Minuten um mich um Dinge zu kümmern, die nicht notwendigerweise erledigt werden müssen.
Wie dem auch sei, heute ist es mal wieder so weit, ich habe alle Anfragen für Product-Sheets beiseite gepackt, die anstehenden Music-Section Artikel auf morgen raus geschoben, schnell noch einige tote Links auf xbox.com/de-AT reported (wies neudeutsch so schön heißt) und kann mich nun voll und ganz meinem Arbeits-Tagebuch widmen.
Nach dem ich zu Mittag bereits auf passive Weise feststellen durfte, dass die Zeit kurze Hosen zu tragen eigentlich schon vorbei ist (ohne jetzt die Zukunft deuten zu wollen), habe ich mich heute als Rebell geoutet, der seit seiner Zeit in Götzendorf (das googeln wird doch g(er)arde, oder?) weitgehend gefeit gegen widrige Witterungsverhältnisse ist, und (nein, nicht auch seit damals) gerne Jesuspatscherln trägt. Kein Groll, über so was bin ich erhaben.
Auf der Arbeitsfront musste ich heute wieder einmal erkennen, dass es mir nicht besonders leicht fällt, generischen, eindimensionalen Text zu kreieren, der nichts weiter als informieren soll, und das noch auf einer möglichst restringierten sprachlichen Ebene. Solche Passagen verlangen bei mir im Üblichen gleich mehrfaches Korrekturlesen und enden in objektiv nicht gerade überragenden Textfragmenten, zwischen die sich immer etwas übertriebene Worthülsen schummeln, die sich so garantiert in keinem Text dieser Machart finden und finden lassen sollten. Ganz anders als in diesem Artikel. 😉
War das jetzt druckreif?
Nicht nur rhetorisch: Fraglich.
Philipp
der sich noch das Gensfleisch aus den Zähnen pulen muss.
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Wieder nicht(s)…

Gestern sind Cheffe und ein Großteil unserer Außendienstmitarbeiter in Richtung Leipzig aufgebrochen um der Games Convention, und den Teilnehmern die eine Messe von dieser Größe anzieht, einen Besuch abzustatten und heute vervielfältigt sich meine Arbeitsauftragslage. Irgendwo zwischen diesen beiden Fakten versteckt sich eine indirekte Korrelation, da bin ich mir recht sicher. Wenn ich nur wüsste wo…
Und so sitze ich wieder einmal mit vier brandneuen Aufgaben, etwas später am Tag, hier in Wien und kann mir aussuchen wo ich anfangen möchte. Bei einer Warteschlange von vier Stunden vor dem Sony Stand in Leipzig, bereue ich es aber wenigstens nicht, dass ich heuer wieder nicht auf die Games Convention komme. Auch wenn ich sicher eine bessere Möglichkeit gefunden hätte vier Stunden rumzubringen, als für eine Trailer-Roll anzustehen. 😉
So spiele ich hier in den mir selbst geschaffenen Päuschen etwas Chu Chu Rocket!, trinke frisch gezapftes Fanta aus der Teeküche und fühle mich im großen und ganzen recht wohl (oder sollte ich glücklich sagen… (Mir spukt noch immer Innosence im Kopf herum, den ich vor zwei Tagen das erste Mal gesehen habe, aber DAS ist eine ganz andere Geschichte…)).
Bis Freitag.
P.
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Arbeitsteilung auf großkonzernisch

Es gibt Momente im Leben, die man am liebsten nicht erlebt hätte, Momente auf die man zurückblickt und von denen man weiß, dass man nichts aus ihnen lernen hätte können und bei denen man gut daran tat sich nicht darüber aufzuregen. Den Hauch eines solchen Momentes hatte ich heute als mir der nette Herr G. ein unschuldiges Mail mit einem verhängnisvollen Anhang zukommen lies.
Wunderschön designte Info-Sheets zu unseren kommenden Spielen, mit den neuesten Fact-Texten, alle in deutsch, alle in High-Res und alle druckfreundlich abgespeichert als *.pdf. Und das etwas mehr als eine Woche nachdem ich unter voller Ausnutzung der mir zur Verfügung stehenden (multilingualen) Informationen und Programme damit fertig geworden bin „meine ganz persönlichen“ Information-Zettel zu erstellen, die im Vergleich zu den heute vorgelegten doch deutlich abfallen.
Ich tröste mich mit dem Gedanken, dass mir das bei dem woran ich jetzt gerade arbeite nicht passieren kann.
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Der T€ufel liegt im Detail

*psst*
(Dieser Eintrag enthält verbotene Ausdrücke. Bitte löschen sie die verbotenen Ausdrücke aus dem Eintrag. – w00t?)
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Back for good, or worse?

Hach die Phrasendrescherei tut wieder so richtig gut… 🙂
Jetzt ist er also vorbei, mein Urlaub, meine Woche ganz ohne Produktivitätszwang, mit viel Bildschirmgeflüster und langen Nächten, ohne darauf folgendes Frühstück. Also eigentlich ganz wie hier auf der Arbeit. 😉
Was habe ich also in den vergangenen sieben Tagen (nicht Jahre, ich bin doch nicht blond!) gemacht?
Mir viermal Clerks angeschaut (Audiokommentar-Sessions mitgerechnet) und mit dem Gedanken gespielt mir das entsprechende T-Shirt kommen zu lassen. Zwei mal das Zockerfest geschmissen („Wer hier was essen will, ist falsch. Raus!“), einmal ins Kino gegangen (Tom yum goong – Prädikat: BÄMM), erst vor kurzem den DVD-Player eines Freundes codefree geschalten und unzählige Stunden vor dem heimischen Entertainment-Center verbracht, bis irgendwann gegen Ende der Woche meine Mutter und Tante auf einen Überraschungsbesuch vorbeigeschaut und die Wohnung unter dem Motto „Sommer-/Wintersachen Rearrangement meets Frühjahrsputz“ durcheinander gebracht und mich so eingespannt haben, dass ich meine Pläne fürs Wochenende vergessen konnte. Und das in dem kleinen Bruchteil der Freizeit die einem Vollzeit-Studenten mit Halbzeit-Job noch zufällt.
Das gute daran – mein Kühlschrank ist wieder richtig voll und, zugegeben, rund um mich siehts auch schöner aus als zuvor.
Hier auf der Arbeit scheint alles beim alten geblieben zu sein. Geschenke am Morgen (Promo-Version von N3, yay!), Mittagessen zu Mittag, freigestellte Kollegen am Fenstertag, Fanta und Sprite aus dem (neuen/schlechteren) Automaten, Security-Updates, Adressbuchaktualisierungen und Mails in der Inbox, so weit das Auge (bzw der Bildschirm) reicht.
Wirkt hier alles ganz angenehm, fast heimelig, aber irgendwie will ich nicht so recht daran glauben. Ob’s mit den Worten eines gewissen trauernden Kuttner Fans (Roger Willemsen ist die Macht, daher kam ich auch nicht darum herum) zu tun hat, der mir jetzt bereits das Ende der „Ruhe vor dem Sturm“ herbeiprophezeit hat, oder einfach damit, dass man das Auge des Orkans irgendwann einmal verlassen muss (in der Hoffnung keine Kühe zu sehen), das und mehr erfahren sie in den kommenden Episoden von
Quergedacht, die Antwort auf aktuelle, anrüchige, amerikanische Serienformate
harlekin is back
und ich bin auch noch da.
Schönen Feiertag!
Philipp
Nachtrag:
Das wichtigste hätte ich fast vergessen… Nein, ich bin auch in den letzten Tagen nicht dazu gekommen Thomas Mann zu lesen, dafür hatte ich einen kleinen Rückfall in die Angewohnheiten meiner Kindheit und habe drei „Die drei Fragezeichen“ Bücher am Stück verschlungen. Langsam kommt mir auch so ein Verdacht, woher die spezifischen Vorlieben meiner Ausdrucksweise stammen. Mehr als 100 schwarze Einbände können nicht irren.
Morton, fahr den Wagen vor!
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Es sind die letzten sechs

… auf die ich so lange habe warten müssen.
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